Suche
  • Heilpraktikerin - Praxisgemeinschaft München-Mitte
  • Terminvereinbarung 089 74 79 39 48
Suche Menü

Der Weihnachtsbaum als Vorbild für inneren Frieden

Wie wirst du deinen Weihnachtsbaum dieses Jahr dekorieren? Wie im letzten Jahr, oder anders? Gibt es in deiner Familie Diskussionen und Unstimmigkeiten darüber?

Der einzige, der sicher kein Problem damit hat, wie er aussieht, ist der Baum selbst. Geduldig wartet er darauf aufgestellt und behängt zu werden. Er ist zu jedem Zeitpunkt voll und ganz zufrieden mit sich und der Welt. Er ist glücklich, wo auch immer er steht. Er wünscht sich nicht goldene statt roter Kugeln, er beklagt sich nicht, das Lametta sei so schwer zu tragen oder die Klammern der Kerzen würden ihn so zwicken.

Er ist nicht verletzt oder beleidigt, wenn ihm nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wenn er nicht genug bewundert wird. Es kümmert ihn nicht, ob die Menschen in seiner Gegenwart zu Weihnachten streiten oder harmonisch miteinander umgehen. Er macht sich keine Gedanken darüber, ob eine Krippe unter ihm steht, wie groß diese ist, und ob sie links oder rechts unter ihm steht. Ob genügend Geschenke da sind und ob es die richtigen sind.

Was auch immer passiert, er nimmt es nicht persönlich. Er ist im Frieden mit der Realität, also mit dem, was ist. Darin unterscheidet er sich von vielen von uns, von mir auf alle Fälle. Immer noch sehr oft wünsche ich mir, die Dinge mögen anders sein als sie gerade sind. Zu oft, für meinen Geschmack.

Darunter sind alle Dinge, die ich oben aufgezählt habe, und die den Weihnachtsbaum nicht stören: ich mache mir sehr wohl Gedanken über mein Aussehen, ich bin oft ungeduldig wann andere auf mich zukommen, bin mit manchen Sitzplätzen weniger zufrieden als mit anderen, wünsche mir gerne mal ein Kleidungsstück in einer anderen Farbe, klage über schwere Taschen die ich trage sowie über Kleidung oder Schuhe die zwicken oder drücken. Und so weiter.

Und du? Wieviel der Gemütsruhe eines Weihnachtsbaumes hast du?

Wie auch immer – ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest 2011!

Autor:

Mein Motto ist "Mens sana in corpore sano". Mein Ziel ist, die natürliche Balance und damit die Gesundheit eines Menschen wieder herzustellen. Dazu arbeite ich auf allen drei Ebenen Körper, Geist und Seele mit energetischen Heilmethoden.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Geht es Dir um Ruhe und Entspannung, wenn Du von diesem Weihnachtsbaum sprichst?
    Mir wäre Verstehen wichtig. Daher frage ich Dich nach Deinen Bedürfnissen und gerne auch nach Deinen Gefühlen. Die kommen mir hier nicht so deutlich zum Tragen. Ohne die lese ich Deinen Text wie: „Du bist nicht so wie ich den Weihnachtsbaum interpretiere? Du willst etwas anders als es ist? Na, dann lass das mal sein und versuch mehr so zu sein, wie der Weihnachtsbaum ist, anstelle nach Deinen Bedürfnissen hinter Deinen (Änderungs)Wünschen zu forschen.“
    UND ich frage mich: „Was ist daran so schlimm, etwas (anders) zu wollen (als es ist)…?!“ Das ist doch vielleicht einfach auch mal eine prima Strategie umd Bedürfnisse wieder ins Gleichgewicht zu bringen… Wünsche sind doch Bedürfnisindikatoren.

    Ich bin kein Weihnachtsbaum und ich will auch keiner sein. Ich würde ihn abgesehen davon vermutlich auch anders interpretieren. Z.B. dass er nicht abgehackt in einem Wohnzimmer rumstehen will… Aber wer weiß das schon.

    *verwirrt* und auf der Suche nach Verstehen und Kontakt – hier mit Leuten, die GfK machen.

    Herzlichen Gruß,
    Marlene

    Antworten

    • Es geht mir um meinen inneren Frieden. Bedürfnisse sind Gedanken, die im Moment auftauchen, und sie ändern sich ständig. Wenn ich mich dann davon abhängig mache, indem das Gefühl aufkommt „ich brauche das jetzt, um glücklich zu sein“, dann will ich in diesem Moment etwas anders haben als es ist. Und das erzeugt eine subtile Spannung in mir.

      Ich versuche nicht so zu sein, wie der Weihnachtsbaum, denn dabei würde ich ja schon wieder etwas anders haben wollen, als es ist. Es hilft nach meiner Erfahrung auch nicht, mir zu sagen, ich solle meine Wünsche und Bedürfnisse sein lassen. Das ist ebenfalls der Wunsch, etwas anders zu haben als es ist, denn das Bedürfnis ist ja da. Und der Wunsch, es möge nicht da sein, kann es nicht abschalten.

      Soweit meine Erfahrung. Nachdem ich nicht weiß, wie die Dinge für dich und für andere sind, die das lesen, meine ich das alles auch nicht als Ratschlag oder Empfehlung. Ich schreibe einfach über das, was mir für mich auffällt. Und vielleicht funktioniert es für dich, und vielleicht auch nicht.

      Es ist auch nicht schlimm, etwas anders haben zu wollen als es ist. Nach meiner Erfahrung erzeugt es ein subtiles unwohles Gefühl des Mangels, das ist alles. Es gehört zu meinem Alltag. Und es gibt diese Momente, wo keine Bedürfnisse da sind. Sie fühlen sich sehr friedlich an.

      Herzliche Grüße
      Christina

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


drei + sechs =