Suche
  • Heilpraktikerin - Praxisgemeinschaft München-Mitte
  • Terminvereinbarung 089 74 79 39 48
Suche Menü

Heirate dich selbst

Im web.de Magazin ist ein interessanter Artikel erschienen: „Selbstheirat“ – der neue Trend? Die Botschaft, die dahinter steht, gefällt mir außerordentlich gut: ein Zeichen nach außen zu setzen, dass man sich selbst so liebt und akzeptiert wie man ist.

Woran erkenne ich nun, ob ich mich selbst so liebe und akzeptiere wie ich bin?

Ich kann verschiedene Dinge für mich prüfen:

Kritisiere ich mich gerade für etwas? Gehen gerade Gedanken durch meinen Kopf, die sich gegen mich selbst richten? Beispielsweise „ich hätte es wissen müssen“, „ich bin zu dick“, „ich sehe so alt aus“, „ich sollte schon weiter sein“ etc.. In so einem Moment bin ich davon weit entfernt.

Handle ich gerade gegen meine Wünsche und Bedürfnisse? Hier geht es nicht darum, als Egoist durch die Welt zu gehen, sondern vielmehr etwas, das sich in mir gerade absolut nicht richtig anfühlt, nicht zu tun. Beispielsweise wenn mir die Nachbarin im Treppenhaus in aller epischer Breite den neuesten Klatsch und Tratsch aus der Nachbarschaft erzählt und ich keinerlei Interesse an dieser Art von Informationen habe. Wenn ich mich in so einem Fall dabei ertappe, zu hoffen, sie möge ihren Vortrag baldmöglichst beenden. Wenn ich nur aus der Angst heraus bei ihr stehen bleibe, sie werde bei anderen über mich herziehen, wenn ich ihr nicht bis zum Ende zuhöre. In so einem Moment bin ich ebenfalls meilenweit davon entfernt.

Sehne ich mich gerade nach einem anderen Menschen, um meinen Tag lebenswerter zu machen oder eine Leere auszufüllen? Das kann eine gute Freundin genauso wie ein Beziehungspartner sein. In dem Moment, wo ich glaube, einen anderen Menschen für mein Glück zu brauchen, versuche ich etwas, das in mir fehlt, mit einem anderen Menschen zu kompensieren. Genau genommen benutze ich einen anderen Menschen für mein Glück. Auch hier bin ich sehr weit davon entfernt.

Letztlich gibt es noch viel mehr Dinge, bei denen von Selbstliebe und Selbstakzeptanz keine Rede sein kann. Wenn ich in mich hineinhorche, kann ich sie ganz einfach daran erkennen, dass sich das, was ich gerade denke oder tue in meinem Herzen nicht richtig anfühlt. Es gibt also einen ganz einfache Möglichkeit, das festzustellen.

Sobald ich so etwas entdeckt habe, kann ich es bearbeiten. Dabei steigt die Wahrscheinlichkeit, dass meine Bedürftigkeit beim nächsten Mal, wo eine ähnliche Situation auftritt, geringer sein wird oder womöglich sogar ganz weg ist.

Nach meiner Erfahrung ist weder Selbstliebe und -akzeptanz noch deren Fehlen ein Dauerzustand. Es wechselt sich ab. Ich stelle für mich persönlich fest, dass die Phasen mit Selbstliebe und -akzeptanz immer öfter vorkommen und immer länger werden. Das sind die Momente, in denen es mir wirklich gut geht und ich nichts und niemanden außerhalb von mir brauche. Mit anderen Worten: es sind die Momente, in denen ich richtig glücklich bin.

Autor:

Autor: Christina Syndikus

Mein Motto ist "Mens sana in corpore sano". Mein Ziel ist, die natürliche Balance und damit die Gesundheit eines Menschen wieder herzustellen. Dazu arbeite ich auf allen drei Ebenen Körper, Geist und Seele mit energetischen Heilmethoden.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Christina,

    vielen Dank für diesen Artikel. Du sprichst mir aus dem Herzen. Auch ich bin dankbar für die immer länger werdenden Phasen des glücklich seins, in denen ich mit mir selbst im Reinen bin und meine Bedürfnisse gedeckt sind – durch mich selbst.

    Diese „Sucht“ nach anderen Menschen – aber auch nach Tieren oder materiellen Dingen – in der Hoffnung, sie machen einen glücklich, ist (noch) weit verbreitet. Und das ist sehr schade. Wäre es nicht toll, wenn wir alle mehr mit uns zufrieden wären und Neid, Eifersucht und Hass auf andere dadurch verschwinden würden?

    Ich wünsche allen Menschen, dass sie sich selbst genug sind und dabei glücklich sind.

    Herzliche Grüße

    Gaby

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


+ achtundachtzig = fünfundneunzig